Konzept

Im Rahmen inklusiver Bildungsprozesse werden neue Fragen an die Fachdidaktik gestellt, denen sie sich in Kooperation mit der Sonderpädagogik stellen muss. Die zentrale Idee des Konzepts basiert darauf, dass eine wesentliche Gelingensbedingung für gemeinsamen Unterricht in Lernmaterialien zu sehen ist, die den unterschiedlichen Ausgangsbedingungen, Unterstützungsbedarfen und Lernpotenzialen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden. Eine systematische und vielfältige Differenzierung und Variation von Lernmitteln beinhaltet die Vermeidung von Barrieren im Kontext Lesen, die Differenzierung und Analyse von Komplexität von Lerninhalten sowie die Beachtung gestaltpsychologische Grundlagen bei der Entwicklung. Dabei gilt es, bestehende Lernbarrieren in existierenden Materialien zu erkennen und so aufzubereiten, dass möglichst vielen Schülerinnen und Schülern Zugang zu den Inhalten ermöglicht wird.